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Wie MatConnect im Fördersystem verortet ist
MatConnect ist kein Forschungsverbund, sondern ein Begleitforschungsprojekt. Was das bedeutet, wird am ehesten durch einen Blick auf die Förderlandschaft deutlich, in der wir arbeiten (siehe Grafik unten).
Das BMFTR bündelt seine Materialforschung seit 2025 im Fachprogramm Mat2Twin. Es tritt die Nachfolge des Programms „Vom Material zur Innovation“ (2015–2025) an, aus dem unter anderem die Plattform MaterialDigital (PMD) hervorgegangen ist — sie bleibt als digitale Infrastruktur für alle Projekte bestehen.
Mat2Twin ist in Hub-Initiativen gegliedert. Der Hub MaterialVital steht für Materialinnovationen für ein gutes und sicheres Leben; MatConnect begleitet dort das Modul „Biohybride und lebende Materialsysteme“. Unsere Aufgabe ist es, die geförderten Verbünde zu vernetzen, den Transfer in Anwendung und Industrie zu unterstützen und die Forschung sichtbar und verständlich zu machen. Begleitforschungsprojekte dieser Art sind eine Besonderheit der deutschen Forschungsförderung: Sie forschen nicht selbst am Material, sondern an den Bedingungen, unter denen aus Forschung Anwendung wird.
MaterialVitalDigital (MVD) — das zweite Begleitprojekt
MatConnect ist dabei nicht allein. Ein zweites Begleitforschungsprojekt, MaterialVitalDigital (MVD), treibt die Digitalisierung der Materialforschung im Bereich biohybrider und lebender Materialien voran und schafft die Anbindung an die Plattform MaterialDigital.
Die beiden Vorhaben ergänzen sich: MVD arbeitet daran, wie Forschungsdaten anschlussfähig werden, MatConnect daran, wie Menschen, Projekte und Anwendungsfelder zusammenfinden.
Wie MatConnect im Fördersystem verortet ist
Hier wurzelt die heutige Programmatik, die in Mat2Twin fortgeführt wird. Ebenfalls hier entstand die Plattform MaterialDigital (PMD), die die Materialforschung seither digital begleitet.