
HYBiRD
HYBiRD entwickelt spezielle „Bio-Tinten“, mit denen sich Haut- und Knorpelgewebe drucken lassen. Das Ziel: neue Materialien, die im 3D-Drucker verarbeitet werden können und im Körper sicher und gut verträglich sind — als Grundlage für künftige Therapien und mit weniger Tierversuchen.
Bild: Biodruck eines Gewebemodells · Bildnachweis: S. Liu et al., TU Dresden

4D-PRODRUG
4D-PRODRUG entwickelt „intelligente“ biobasierte Materialien aus körperähnlichen Proteinen (ELPs), die auf Reize wie Temperatur oder pH-Wert reagieren. Damit lassen sich per 4D-Druck Arzneiformen herstellen, die Wirkstoffe kontrolliert freisetzen — schonend, nachhaltig, patientengerecht und datenbasiert dokumentiert.
Symbolbild (KI-generiert) · Abbildung: Fraunhofer IZI · Bildquelle: Canva

LASH
LASH entwickelt biohybride, zuckerbasierte Beschichtungen, die verhindern, dass wertvolle Peptide und Proteine an den Wänden mikrofluidischer Systeme haften bleiben. Das Ziel: empfindlichere Analysen bei minimalem Probenmaterial — als Grundlage für robustere, personalisierte Krebsdiagnostik.
Symbolbild (KI-generiert, DALL·E 3) · Abbildung: Surflay Nanotec GmbH

SynHeart
SynHeart entwickelt gezüchtetes Herzmuskelgewebe aus synthetischen, kollagenähnlichen Materialien statt aus tierischem Kollagen. Das Ziel: stabileres, reproduzierbareres und klinisch besser übertragbares Herzgewebe — als Grundlage für personalisierte Therapien, zuverlässige Arzneimitteltests und tierfreie Alternativen.
Bild: Hydrogel auf Basis des Materials Vecollan Bildnachweis: Evonik Operations GmbH

QPiezoR
QPiezoR entwickelt ein aktives Biomaterial, das geschädigten Gelenkknorpel bei der Heilung unterstützen soll. Nachhaltig gewonnenes Quallenkollagen wird mit einem piezoelektrischen Material kombiniert — also einem Stoff, der unter Druck eine winzige elektrische Spannung abgibt. Im Gelenk erzeugt so jede Bewegung kleine Signale, die Zellen zur Bildung neuen Knorpelgewebes anregen sollen – ähnlich wie im natürlichen Gelenk.
Symbolbild · Abbildung: CAU Kiel, Lehrstuhl Funktionale Nanomaterialien (KI-gestützt erstellt)

ProtecKD
ProtecKD erforscht ein neuartiges Sensormaterial für ein tragbares Handgerät, das chemische Kampf- und Gefahrstoffe direkt aus der Luft erkennt und unterscheidet. Maßgeschneiderte biohybride Peptide mit Farbstoffen reagieren gezielt auf gefährliche Gase — Einsatzkräfte erhalten so schnell, mobil und zuverlässig eine klare Warnung vor Ort.
Symbolbild ProtecKD · Bildmontage: Fraunhofer IZI · Bildquelle: Canva

PackMOs
PackMOs entwickelt bioaktive Verpackungen, in denen nützliche Mikroorganismen frische Lebensmittel schützen. Eingebettet in biobasierte Hydrogele, also als Beschichtung oder als Pad, hemmen sie schädliche Keime genau dort, wo Verderb beginnt. Das Ziel: Fleisch, Obst und Gemüse länger frisch halten, ohne zusätzliche Konservierungsstoffe und mit weniger Lebensmittelabfall.
Symbolbild PackMOs · KI-Bildmontage: Fraunhofer IAP

MaterialVital-Digital
Digitalisierte Materialforschung
MaterialVital-Digital (MVD) begleitet alle Verbundprojekte bei der Digitalisierung ihrer Forschungsdaten – mit gemeinsamen Standards, digitalen Laborbüchern und offenen Plattformen.
Symbolbild · Bildquelle: KanawatTH via Canva

Startschuss: Die ersten Verbundprojekte nehmen die Arbeit auf
Im Sommer 2026 sind die ersten Verbundprojekte im Modul “Lebende und biohybride Materialien” im BMFTR-Forschungshub MaterialVital gestartet bzw. haben den Förderbescheid für einen baldigen Start erhalten. MatConnect wird diese Verbünde als Begleitforschungsprojekt absofort begleiten.

Termine vormerken: Kick-off-Treffen und BioTrans-Abschluss
Gleich zwei Termine sollten sich Interessierte im März 2027 notieren: das Kick-off-Treffen des MatConnect-Netzwerks am 18./19. März 2027 sowie das Abschlusstreffen des Begleitprojekts BioTrans am 16./17. März 2027 in Berlin.







